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«Jeder Rappen zählt» 2009-2015

So haben wir Ihre Spendengelder bisher eingesetzt

Story by Glückskette November 23rd, 2016

Seit 2009 führen wir gemeinsam mit Schweizer Radio und Fernsehen SRF die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» durch. Wir möchten mit dieser Aktion auf Katastrophen aufmerksam machen, die in den Medien nicht sehr präsent sind. Zudem möchten wir den humanitären Gedanken an die jüngeren Menschen weitergeben. Dies gelingt uns dank der Zusammenarbeit mit SRF 3 sehr gut. Zahlreiche Kinder, Familien, Schulen und Kindergärten lancieren jeweils eigene Spendenaktionen und tragen so zum Erfolg von «Jeder Rappen zählt» bei.

Dank Ihrer Unterstützung können wir mit der Aktion «Jeder Rappen zählt» in Zusammenarbeit mit unseren Partnerhilfswerken vielen Menschen, die entweder von Armut betroffen sind oder sich durch Kriege und Konflikte in Gefahr befinden, die nötige Hilfe bieten.

2015 für Jugendliche in Not in der Schweiz und im Ausland

Es gibt in der Schweiz und im Ausland viele Jugendliche, die Hilfe benötigen, um im Berufsleben oder im Leben überhaupt Fuss zu fassen. Für diese Jugendlichen in Not sammelten wir 4'232'781 Franken.

Mit den Spenden haben wir bis jetzt 21 Organisationen in der ganzen Schweiz unterstützt, welche den Jugendlichen auf ihrem Weg ins Erwachsenen- und Berufsleben helfen. Im Ausland haben wir bisher acht Projekte unserer Partnerhilfswerke finanziert. In Kolumbien und El Salvador zum Beispiel erhielten Jugendliche Weiterbildungskurse, um so einfacher einen Job zu finden und der Spirale von Armut und Gewalt zu entkommen.

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2014 für Familien auf der Flucht

2014 waren weltweit über 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Für die Nothilfe, die diese Menschen so dringend benötigen, erhielten wir 7'021'243 Franken Spenden.

Dank dieser Spenden haben wir bisher 16 Projekte unserer Partnerhilfswerke finanziert, um den Flüchtlingen und intern Vertriebenen mit Nahrungsmitteln, Wasser, medizinischer und psychologischer Unterstützung sowie Unterkünften zu helfen. Wir unterstützten Menschen in Flüchtlingslagern, aber auch solche, die zum Beispiel in grosser Armut im Libanon oder Jordanien ausserhalb der Flüchtlingslager leben.

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2013 für Kinder in Slums

Kindern, die in den Armenvierteln dieser Welt aufwachsen, fehlt es an allem: Bildung, Nahrung und Wasser. Zudem sind sie oft Opfer von Ausbeutung und Missbrauch. Für diese Kinder sammelten wir 3'234'553 Spendenfranken. Dank dieser Spenden konnten wir bisher zehn Projekte unserer Partnerhilfswerke finanzieren.

In Brasilien erhielten zum Beispiel Strassenkinder eine warme Mahlzeit, ärztliche Versorgung und einen juristischen Beistand und so die Chance, es von der Strasse wegzuschaffen. In Benin wurden Kinder, die auf dem Markt arbeiten, besser vor Missbrauch und Ausbeutung geschützt.

Mit 302'633 Franken halfen wir ausserdem Kindern in der Schweiz, indem wir zum Beispiel die Kosten für eine Brille oder den Zahnarzt übernahmen.

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2012 für Wasser

Rund 800 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Täglich sterben 3000 Kinder an Durchfall, meist verursacht durch verseuchtes Trinkwasser oder schlechte hygienische Bedingungen. Mit den gesammelten 7,5 Millionen Franken finanzierten wir 24 Projekte in 18 verschiedenen Ländern.

Mit dem Geld bauten unsere Partnerhilfswerke Brunnen, richteten sanitäre Anlagen ein und installierten Systeme zum Sammeln von Regenwasser. Zudem unterrichteten sie die Menschen in einfachen Hygieneregeln. So leiden sie weniger unter Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursacht werden.

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2011 für Mütter in Not

In Kriegsgebieten, Entwicklungsländern, aber auch in der Schweiz – Mütter sind mit ihren Kindern oft auf sich alleine gestellt. Dank den gesammelten 7'223'153 Spendenfranken konnten wir 23 Projekte von 12 Partnerhilfswerken in 16 Ländern unterstützen.

In Gaza betreuten wir beispielsweise Frauen und Kinder psychologisch, die Opfer von Gewalt wurden. In Guinea verhalfen wir Müttern und ihren Kleinkindern zu medizinischer Versorgung. Und in Kolumbien erhielten Frauen, die wegen der Konflikte fliehen mussten, eine Ausbildung, um selbst für ihre Familien sorgen zu können.

In der Schweiz unterstützten wir zudem 1834 benachteiligte Mütter und ihre Kinder mit 1'898'605 Franken.

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2010 für Kinder Opfer von Kriegen

Kriege machen alle Menschen sehr verwundbar, aber Kinder sind dadurch besonders gefährdet: Sie verlieren ihr Zuhause, werden als Kindersoldaten eingesetzt oder Opfer von Landminen. Dank 11'524'444 Spendenfranken konnten wir 42 Projekte unserer Partnerhilfswerke in 18 Ländern finanzieren.

Im kriegsbetroffenen Norden Afghanistans beispielsweise erhielten Kinder die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Im Kongo wiederum versorgten wir Kinder mit Behinderungen durch mobile Kliniken und schulten ehemalige Kindersoldaten in der Ziegenaufzucht.

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2009 für den Kampf gegen Malaria

Alle 30 Sekunden stirbt auf der Welt ein Kind an Malaria. Mit jährlich über einer Million Todesopfern zählt Malaria zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt – übertragen durch die Anopheles-Mücke. Dank den 9'348'113 Spendenfranken konnten wir 32 Projekte unserer Partnerhilfswerke in 18 Ländern finanzieren.

Unter anderem verteilten unsere Partnerhilfswerke in Malawi Moskitonetze, behandelten im Kongo an Malaria erkrankte Schwangere und unterstützten in Kenia die biologische Bekämpfung der Malariamücken.

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